Gabriel Schmidt mit klarer Ansage: „Ich glaube an den Meistertitel“

Gabriel Schmidt mit klarer Ansage: „Ich glaube an den Meistertitel“

06. Oktober 2026

Für Gabriel Schmidt verlief der Saisonauftakt solide, doch zufrieden gibt sich der ambitionierte Pilot damit noch lange nicht. Zwei Top-10-Ergebnisse und zweimal Rang drei in der eigenen Wertungsklasse bilden eine gute Ausgangslage – gleichzeitig weiß Schmidt genau, dass noch deutlich mehr möglich gewesen wäre.

Sein Blick richtet sich deshalb bereits auf die kommenden Rennen. Und eines macht er unmissverständlich klar: Der Titel in der PRO-AM-Wertung ist sein großes Ziel.

Solider Auftakt, aber noch Luft nach oben

Der Saisonstart war für Gabriel Schmidt keineswegs ein Fehlstart. Trotzdem hatte sich der Fahrer im Vorfeld mehr ausgerechnet. „Der Start dieser Saison war nicht der schlechteste, den ich hatte, aber auch nicht das, was ich mir erhofft habe“, bilanziert Schmidt.

Vor allem im Kampf um die vorderen Positionen möchte er noch einen Schritt nach vorne machen. Dabei hat er die Konkurrenz genau im Blick. Besonders Henschel und Erdmann konnten beim Auftakt überzeugen. „Ich hätte gehofft, weiter vorne zu sein, doch ich weiß, dass ich das schaffe. Henschel und Erdmann waren sehr stark unterwegs und ich werde versuchen, näher an die beiden dranzukommen.“

Die Marschrichtung ist damit klar: Der Abstand zur Spitze soll kleiner werden.

COTA fordert Fahrer und Reifen

Mit COTA wartete zum Saisonauftakt eine Strecke, die den Piloten einiges abverlangte. Technische Passagen, unterschiedliche Kurvencharakteristiken und eine anspruchsvolle Belastung für die Reifen machten den Kurs zu einer echten Herausforderung.

Auch Schmidt hatte seinen eigenen Eindruck von der Strecke: „COTA war auf jeden Fall eine sehr interessante und technische Strecke, die auch ganz schön schwer für die Reifen war.“

Gerade die Kombination aus technischem Anspruch und Reifenmanagement machte den Auftakt zu einer besonderen Herausforderung. Kleine Fehler konnten sich schnell auf die Pace auswirken – und damit auch auf die Position im engen Fahrerfeld.

Zwei Top-10-Ergebnisse – und trotzdem nicht zufrieden

Das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen: In beiden Rennen fuhr Schmidt in die Top 10 und sicherte sich jeweils den dritten Platz in seiner Wertungsklasse.

„Ich bin zufrieden mit zwei Top-10-Platzierungen und zweimal dem dritten in meiner Wertungsklasse.“ Doch bei einem Fahrer mit höheren Ambitionen fällt die Bilanz naturgemäß kritischer aus. Schmidt weiß, dass er einige Chancen liegen gelassen hat. „Aber ich habe viel liegen gelassen, was mich stört.“ Besonders das Qualifying bereitet ihm Kopfzerbrechen. Gerade im ersten Teil des Rennwochenendes wurden damit wichtige Ausgangspositionen vergeben.

Schwieriger zweiter Lauf

Besonders bitter war die Ausgangslage im zweiten Rennen. Bereits zum Rennstart hatte Schmidt mit Schäden an seinem Fahrzeug zu kämpfen.

„Besonders im zweiten Rennen, wo ich schon am Start Schaden an meinem Auto vorne sowohl auch hinten hatte.“ Unter diesen Voraussetzungen wurde die Aufgabe noch schwieriger. Dennoch kämpfte sich Schmidt durch das Rennen und konnte erneut ein Top-10-Ergebnis sowie den dritten Platz in seiner Wertungsklasse einfahren. Für ihn bleibt allerdings die Erkenntnis: Mit einem besseren Qualifying und einem problemlosen Start wäre möglicherweise deutlich mehr möglich gewesen.

Angriff auf die Konkurrenz

Für den zweiten Lauf hat Gabriel Schmidt deshalb eine klare Zielsetzung. Er will nicht nur seine eigene Performance steigern, sondern auch den Abstand zu seinen Konkurrenten verkürzen. „Mein Ziel für den 2. Lauf ist, stärker zu sein als beim 1. Lauf und schneller als meine Konkurrenten zu sein und schneller im Qualifying zu werden.“

Gerade die Qualifikation dürfte dabei ein entscheidender Faktor werden. Wer im engen Feld weiter vorne startet, verschafft sich bessere Voraussetzungen für die Rennen und muss weniger Zeit im Verkehr verlieren. Schmidt will deshalb bereits im Qualifying den Grundstein für ein stärkeres Rennwochenende legen.

Der Meistertitel als großes Ziel

Doch hinter den kurzfristigen Zielen steckt bei Gabriel Schmidt eine deutlich größere Vision. Er möchte in dieser Saison nicht einfach nur gute Ergebnisse sammeln – er will um den Titel kämpfen. Seine Aussage dazu fällt entsprechend selbstbewusst aus: „Wenn ich an einer Sache in dieser Saison glaube, dann ist es, Meister der PRO-AM-Wertung zu werden.“

Eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Der erste Lauf hat gezeigt, dass Schmidt bereits Punkte und wichtige Erfahrungen sammeln konnte. Gleichzeitig hat er selbst noch mehrere Stellschrauben identifiziert, an denen gearbeitet werden muss. Ein stärkeres Qualifying, eine bessere Ausgangsposition und der direkte Kampf gegen die Konkurrenz sollen im weiteren Saisonverlauf den nächsten Schritt ermöglichen.

Die Jagd ist eröffnet

Gabriel Schmidt hat nach dem ersten Lauf also noch lange nicht abgerechnet. Im Gegenteil: Die beiden dritten Plätze in der PRO-AM-Wertung bilden eine solide Basis, doch der Anspruch liegt höher.

Der zweite Lauf wird zeigen, ob Schmidt den angekündigten Schritt nach vorne machen kann. Klar ist bereits jetzt: Der Kampf um die PRO-AM-Meisterschaft hat für ihn begonnen – und das Ziel ist der Titel.

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