Jens Weber setzt auf Fehlerfreiheit und Fahrspaß – mit Vorfreude in Richtung vierter Lauf
06. November 2026
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Der dritte Lauf des Digitalen Newcomer Winter Cup hatte für Jens Weber einige Höhen und Tiefen zu bieten. Besonders der unterschiedliche Verlauf der beiden Rennen machte den Rennabend zu einer wechselhaften Angelegenheit. Während er im ersten Lauf zunächst zurückgeworfen wurde, gelang ihm im zweiten Rennen eine deutlich überzeugendere Vorstellung.
Im Interview blickt Weber mit einer realistischen Einschätzung auf die Veranstaltung zurück. Ganz zufrieden war er mit dem Gesamtergebnis zwar nicht, dennoch konnte er einige positive Erkenntnisse aus dem Rennabend mitnehmen.
Erstes Rennen: Rückschlag durch einen Dreher
Der Auftakt in den dritten Lauf verlief für Jens Weber zunächst alles andere als optimal. Ein Dreher, ausgelöst durch einen Konkurrenten, warf ihn zurück und machte die ursprünglichen Pläne für das Rennen zunichte.Trotz dieses Rückschlags gelang es ihm anschließend, sich aus weiteren Zwischenfällen herauszuhalten und einige Positionen zurückzugewinnen. Statt sich von der Situation entmutigen zu lassen, nahm Weber die Herausforderung an und machte aus dem schwierigen Rennverlauf eine Aufholjagd.
Dabei sieht er durchaus auch die positiven Seiten solcher Situationen: „Aufholjagden können auch mal interessant sein.“ Dennoch kostete ihn der Zwischenfall wertvolle Positionen und verhinderte ein besseres Ergebnis im ersten Rennen.
Zweiter Lauf: Bessere Pace und ein versöhnlicher Abschluss
Im zweiten Rennen lief es für Weber bereits deutlich besser. Ganz ohne Zwischenfall blieb allerdings auch dieser Lauf nicht. Aufgrund der noch kalten Reifen unterlief ihm ein kleiner Dreher, der ihn ebenfalls einige Positionen kostete.
Im Vergleich zum ersten Rennen fiel dieser Rückschlag jedoch deutlich geringer aus. Weber konnte sich schneller stabilisieren und das Rennen insgesamt wesentlich besser gestalten. Besonders die Pace stimmte diesmal, sodass am Ende eine versöhnlichere Platzierung heraussprang. Interessant ist dabei eine Beobachtung, die Weber im Interview selbst anspricht: Betrachtet man seine bisherigen Saisonrennen, war das zweite Rennen bislang immer erfolgreicher als das erste.
Ein Muster, das er beim vierten Lauf natürlich gerne fortsetzen würde – idealerweise allerdings mit einem besseren ersten Rennen als bisher.
Top 20 als realistisches Ziel für den vierten Lauf
Für die nächste Veranstaltung hat Jens Weber eine klare Vorstellung davon, worauf es ankommen wird. An erster Stelle steht für ihn die Fehlerfreiheit.
Er möchte wieder an seine Leistungen aus den vergangenen Rennen anknüpfen, in denen er gewohnt war, weitgehend ohne eigene Fehler durchzukommen. Denn gerade in einer so ausgeglichenen Serie wie der CARLAR Series können kleine Fehler einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis haben.
Weber betont dabei insbesondere die hohe Leistungsdichte im Teilnehmerfeld. Egal, ob an der Spitze oder im hinteren Bereich des Feldes: Die Konkurrenz ist stark und das Zurückkämpfen nach einem Positionsverlust entsprechend schwierig. Seine Einschätzung bringt er mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: „In der Serie gibt es keine Nasenbohrer und das ist gut so.“
Als persönliches Ziel hat er eine Platzierung in der Nähe der Top 20 ausgegeben. Dabei ist ihm bewusst, dass auch die Anzahl der teilnehmenden Fahrer eine Rolle spielen wird. Doch für Weber steht nicht ausschließlich das Ergebnis im Vordergrund. Er möchte alles geben, Spaß haben und spannende Zweikämpfe erleben. Wenn am Ende gute Duelle auf der Strecke stehen, kann er auch mit einer etwas weiter hinten liegenden Platzierung leben.
Mehr Trainingszeit und gezielte Vorbereitung
Nachdem die Vorbereitung auf die vergangenen beiden Läufe aufgrund privater Verpflichtungen eher knapp ausfiel, möchte Jens Weber vor dem vierten Lauf wieder mehr Zeit investieren.
Ein wichtiger Bestandteil seiner Vorbereitung ist dabei das gemeinsame Starttraining. Dieses hat ihm nach eigener Aussage bereits mehrfach enorm geholfen. Besonders erfreut zeigt er sich über die Möglichkeit, Starts gemeinsam in der Gruppe zu üben, und bedankt sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen für dieses Angebot.
Darüber hinaus möchte er, sofern es seine Zeit zulässt, bereits im Vorfeld einige Trainingsserver besuchen, um sich intensiver auf den kommenden Lauf einzustellen. Auch zusätzliche Renneinsätze stehen auf dem Plan. Weber möchte wieder das eine oder andere Official-Rennen im Porsche Cup bestreiten, um seinen Umgang mit dem Fahrzeug weiter zu verbessern und zusätzliche Fahrpraxis zu sammeln.
Dass ihm diese Trainingsform nicht nur aus sportlicher Sicht gefällt, macht er ebenfalls deutlich: „Und sind wir mal ehrlich, der Cup Porsche macht einfach Spaß zu fahren.“
Vorfreude auf bekannte Gesichter und packende Zweikämpfe
Neben der sportlichen Vorbereitung spielt für Jens Weber auch die Gemeinschaft innerhalb der CARLAR Series eine wichtige Rolle. Besonders freut er sich darauf, beim vierten Lauf wieder auf die bekannten Konkurrenten zu treffen und sich mit ihnen spannende Duelle auf der Strecke zu liefern.
Dabei geht seine Vorfreude sogar über den Digitalen Newcomer Winter Cup hinaus. Auch saison- und serienübergreifend schätzt er die gemeinsamen Rennen und den sportlichen Austausch mit den anderen Fahrern.
Diese Einstellung unterstreicht, worum es für Weber neben den Platzierungen ebenfalls geht: Motorsport, faire Konkurrenz und vor allem der gemeinsame Spaß am Simracing.
Mit Motivation und neuem Trainingsfokus zum vierten Lauf
Der dritte Lauf war für Jens Weber eine Veranstaltung mit zwei unterschiedlichen Gesichtern. Während ein unglücklicher Zwischenfall im ersten Rennen für einen schwierigen Auftakt sorgte, konnte er sich im zweiten Lauf deutlich besser präsentieren und mit einer überzeugenden Pace einen versöhnlichen Abschluss erreichen.
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