Florian Kleiner überrascht die Konkurrenz: Von der Pole auf das Podium – jetzt sind die Top 5 das Ziel!

Florian Kleiner überrascht die Konkurrenz: Von der Pole auf das Podium – jetzt sind die Top 5 das Ziel!

22. Oktober 2026

Digitaler Newcomer Winter Cup | CARLAR Series | Rückblick auf Lauf 2 und Ausblick auf Lauf 3

Was als Saison zum Lernen und Erfahrung sammeln begann, entwickelt sich für Florian Kleiner zunehmend zu einer echten Erfolgsgeschichte. Beim zweiten Lauf des Digitalen Newcomer Winter Cup im Rahmen der CARLAR Series überraschte der Fahrer nicht nur sich selbst, sondern setzte mit einer Poleposition und einem zweiten Platz im ersten Rennen ein deutliches Ausrufezeichen. Dank konsequenter Trainingsarbeit konnte er mit deutlich erfahreneren und schnellen Konkurrenten mithalten. Nun wächst auch der eigene Anspruch: Für den dritten Lauf stehen die Zeichen auf Angriff – und die Top 5 sind längst kein unrealistisches Fernziel mehr.

Vom Trainingsfleiß zur Überraschung: Kleiner mischt vorne mit

Florian Kleiner blickt ausgesprochen zufrieden auf den zweiten Lauf zurück. Der Grundstein für das starke Ergebnis wurde bereits vor dem Rennabend gelegt. Keine Trainingseinheit auszulassen, zahlreiche Runden zu absolvieren und die Zeiten der Konkurrenz genau zu beobachten, zahlte sich aus.

Schon vor dem Rennen zeichnete sich ab, dass Kleiner beim Tempo nicht unbedingt im hinteren Feld zu erwarten sein würde. Dass er allerdings direkt mit den schnellsten Fahrern mithalten könnte, überraschte ihn selbst.

„Ich bin mehr als zufrieden und doch überrascht. Hatte kein Training ausgelassen und konnte so viele Zeiten sehen. Da dachte ich mir schon, dass ich – wenn es um die Pace geht – nicht zwingend im hinteren Feld rumfahren werde. Aber dass ich hier mit unseren 3,5k-aufwärts-Bombern mithalten kann, hatte ich nicht auf dem Schirm“, berichtet Kleiner.

Die Bezeichnung „3,5k-aufwärts-Bomber“ unterstreicht dabei, mit welcher Konkurrenz er sich konfrontiert sieht. Gegen Fahrer mit einem hohen iRating und entsprechendem Tempo bestehen zu können, ist gerade für einen Neuling in der Porsche-Liga keine Selbstverständlichkeit.

Kleiner zeigte jedoch, dass intensive Vorbereitung und konsequentes Training einen entscheidenden Unterschied machen können. Seine Leistung war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis vieler Trainingsstunden und einer stetigen Auseinandersetzung mit den eigenen Rundenzeiten.

Poleposition und Nervosität: Wenn plötzlich 100 Porsche im Rückspiegel auftauchen

Der erste Rennlauf wurde für Kleiner zu einem besonderen Erlebnis. Mit der Poleposition sicherte er sich die bestmögliche Ausgangslage und fand sich plötzlich in einer Rolle wieder, die er ursprünglich nicht unbedingt erwartet hatte: ganz vorne statt mitten im Feld.

Doch mit dem Erfolg kam auch die Nervosität. Wer sich erstmals gegen eine derart starke Konkurrenz behaupten muss, spürt den Druck besonders dann, wenn sich im Rückspiegel zahlreiche schnelle Fahrer ankündigen.

„Dementsprechend war ich nach der Pole im ersten Rennen auch extrem nervös. Wenn einen im Rückspiegel 100 Porsche angucken, macht das schon was mit einem“, erzählt Kleiner mit einem Augenzwinkern.

Trotz dieser Anspannung gelang ihm ein starkes Rennen. Mit Platz zwei setzte er ein Ausrufezeichen und bewies, dass er nicht nur auf einer schnellen Runde konkurrenzfähig ist, sondern auch im Rennbetrieb mit den etablierten Fahrern mithalten kann.

Gleichzeitig ordnet er das Ergebnis realistisch ein: „Deswegen bin ich auch mehr als happy mit P2 im ersten Rennen. Da schlägt mich trotzdem noch die Erfahrung manch anderer Fahrer.“

Diese Einschätzung zeigt, dass Kleiner seine Leistung nicht überbewertet. Die Geschwindigkeit ist vorhanden, doch Rennroutine, taktisches Gespür und der Umgang mit Druck bleiben wichtige Faktoren, an denen er weiterarbeiten möchte.

Rennen zwei: Mehr Routine, weniger Druck

Im zweiten Rennen profitierte Kleiner bereits von den Erfahrungen aus dem ersten Durchgang. Die anfängliche Nervosität ließ nach, die Abläufe wurden vertrauter und der Fokus verlagerte sich stärker auf die eigene Leistung.

„Im Zweiten Rennen hatte ich einfach dann schon mehr Routine, weniger Nervosität. Und als ich gesehen habe, dass ich mit meinen Zeiten halbwegs Abstand nach hinten halten kann, konnte ich mich einfach auf mich konzentrieren“, erklärt er.

Gerade dieser Punkt könnte für seine weitere Entwicklung entscheidend sein. Wer sich nicht permanent mit den Positionen und Angriffen hinter sich beschäftigt, kann die eigene Pace besser kontrollieren, konzentrierter fahren und Fehler vermeiden.

Kleiner gelang es, die Erkenntnisse aus dem ersten Rennen unmittelbar umzusetzen. Die Erfahrung, vorne mitzufahren und dem Druck der Konkurrenz standzuhalten, dürfte ihm zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Läufe geben.

Sein Gesamtfazit fällt entsprechend deutlich aus: „Alles in allem also mehr als zufrieden!“

Die Zielsetzung verändert sich: Jetzt sind die Top 5 im Visier

Vor dem Start in seine ersten Porsche-Liga-Rennen hatte Florian Kleiner noch deutlich bescheidenere Erwartungen. Zunächst ging es darum, sich im Feld zu etablieren, Erfahrungen zu sammeln und möglichst regelmäßig in den Top 20 anzukommen.

Doch der zweite Lauf hat die Perspektive verändert. Mit der Poleposition und den starken Ergebnissen hat Kleiner erlebt, welches Potenzial tatsächlich in ihm steckt. Nun möchte er die gezeigte Leistung bestätigen und sich dauerhaft weiter vorne positionieren.

„Ursprünglich war für meine ersten Porsche-Liga-Rennen erst mal das Ziel, dass ich irgendwie in Top 20 rumfahre und Erfahrung sammle. Das Problem ist, dass ich jetzt was gezeigt habe, was ich natürlich auch weiter halten will – ich habe eben gesehen, dass durch Training das Potential für Top 5 schon da wäre“, sagt er.

Damit steigt auch der eigene Anspruch. Aus dem ursprünglichen Lernprojekt ist ein ernsthafter Kampf um Spitzenpositionen geworden. Kleiner möchte beim dritten Lauf möglichst ohne Zwischenfälle durchkommen und das vorhandene Tempo konsequent in Ergebnisse umsetzen.

Seine Ansage fällt entsprechend offensiv aus: „Also performen, versuchen ohne Zwischenfälle durchzukommen und so weit nach vorne ballern wie möglich.“

Die Top 5 sind damit das erklärte Ziel. Angesichts der gezeigten Geschwindigkeit scheint dieses Vorhaben durchaus nachvollziehbar. Entscheidend wird jedoch sein, die starke Leistung des zweiten Laufs zu bestätigen und auch unter erhöhtem Erwartungsdruck konstant zu bleiben.

Das Erfolgsrezept: Trainingskilometer statt Zufall

Für die Vorbereitung auf den dritten Lauf setzt Kleiner weiterhin auf das, was ihn bereits beim vergangenen Rennabend nach vorne gebracht hat: konsequentes Training.

Er möchte jede verfügbare Trainingseinheit nutzen und in jeder Session vollständige Renndistanzen absolvieren. Dabei geht es nicht nur darum, schnelle Rundenzeiten zu erzielen. Insbesondere das Reifenmanagement und die Einschätzung des Reifenverhaltens über längere Distanzen sollen verbessert werden.

„Jedes Training mitnehmen, bei jeder Session volle Renndistanzen fahren und die Reifen einschätzen zu können“, beschreibt Kleiner seinen Plan.

Gerade bei längeren Rennen können die Reifen einen entscheidenden Einfluss auf die Performance haben. Wer ihren Zustand richtig einschätzt und das eigene Fahrverhalten entsprechend anpasst, kann über die gesamte Distanz konstanter bleiben und unnötige Zeitverluste vermeiden.

Kleiner orientiert sich dabei auch an den Ratschlägen erfahrener Stimmen aus dem Umfeld der Serie. Mit einem Verweis auf Carsten Gieseler bringt er seine Trainingsphilosophie auf den Punkt:

„Wie Mister Carsten Gieseler schon mal erwähnt hatte: Kilometer abspulen ist der Schlüssel zum Erfolg!“

Diese Einstellung passt zu seiner bisherigen Entwicklung. Der zweite Lauf hat gezeigt, dass sich Trainingsfleiß auszahlen kann. Nun soll die zusätzliche Routine dabei helfen, die Nervosität weiter abzubauen, die Reifen besser einzuschätzen und das eigene Tempo über komplette Renndistanzen abzurufen.

Fazit: Aus dem Überraschungsmann wird ein ernsthafter Kandidat für die Top 5

Florian Kleiner gehört zu den Fahrern, deren zweiter Lauf des Digitalen Newcomer Winter Cup besonders in Erinnerung bleiben dürfte. Eine Poleposition, ein zweiter Platz im ersten Rennen und die Erkenntnis, mit deutlich erfahreneren Konkurrenten mithalten zu können, haben seine Erwartungen spürbar verändert.

Was ursprünglich als Saison zum Lernen und Erfahrung sammeln geplant war, entwickelt sich nun zu einer ambitionierten Jagd auf Spitzenresultate. Kleiner weiß, dass ihm noch Rennroutine fehlt, hat aber zugleich erkannt, welches Potenzial in konsequenter Vorbereitung steckt.

Für den dritten Lauf setzt er deshalb auf volle Trainingssessions, komplette Renndistanzen und ein besseres Gefühl für die Reifen. Das Ziel ist klar: möglichst fehlerfrei bleiben und so weit vorne landen wie möglich.

Ob der nächste Schritt bereits den Sprung in die Top 5 bringt, wird sich auf der Strecke zeigen. Die Voraussetzungen dafür hat Kleiner beim zweiten Lauf eindrucksvoll angedeutet.

Die Botschaft an die Konkurrenz ist angekommen: Florian Kleiner ist nicht mehr nur zum Lernen da – er will vorne mitfahren.

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