Phil-Lennard Grube nimmt Lauf drei ins Visier: Mehr Konstanz, spannende Zweikämpfe und die Top 20 im Blick
22. Oktober 2026
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Digitaler Newcomer Winter Cup | CARLAR Series | Rückblick auf Lauf 2 und Ausblick auf das nächste Rennen
Zwei Dreher im ersten Rennen, spannende Zweikämpfe im zweiten Durchgang und ein klares Ziel für die kommenden Rennen: Phil-Lennard Grube blickt mit gemischten Gefühlen auf den zweiten Lauf des Digitalen Newcomer Winter Cup im Rahmen der CARLAR Series zurück. Während der erste Durchgang für ihn alles andere als nach Wunsch verlief, konnte er im zweiten Rennen wieder wichtige Erfahrungen sammeln und sich in packenden Duellen behaupten. Für den dritten Lauf ist die Motivation groß – nicht zuletzt, weil ihm die nächste Strecke besonders liegt und er mehr Zeit für die Vorbereitung einplant.
Rennen eins zum Vergessen – im zweiten Durchgang zurückgekämpft
Der zweite Lauf verlief für Phil-Lennard Grube nicht durchgehend nach Plan. Besonders der erste Rennlauf dürfte dem Nachwuchsfahrer in Erinnerung bleiben, allerdings aus den falschen Gründen. Gleich zweimal sorgte ein Dreher dafür, dass er bis ans Ende des Feldes zurückfiel und seine Chancen auf ein gutes Ergebnis erheblich geschmälert wurden.
Entsprechend deutlich fällt seine Einschätzung aus: „Das erste Rennen ist zum Vergessen dadurch das ich zweimal wegen eines Drehers nach ganz hinten durchgereicht wurde.“
Doch trotz des enttäuschenden Auftakts ließ sich Grube nicht entmutigen. Im zweiten Rennen lief es deutlich besser. Zwar schlichen sich auch hier ein bis zwei Fehler ein, insgesamt konnte er jedoch von spannenden Zweikämpfen profitieren und wertvolle Rennerfahrung sammeln.
„Aber das zweite Rennen lief recht gut, klar gab es ein zwei Fehler meiner Seite, aber auch viele schöne Kämpfe“, berichtet Grube.
Gerade diese Duelle sind ein wichtiger Bestandteil des digitalen Motorsports. Neben der reinen Geschwindigkeit kommt es darauf an, Situationen richtig einzuschätzen, Überholmanöver vorzubereiten und im direkten Zweikampf die Kontrolle zu behalten. Dass Grube trotz kleiner Fehler positive Eindrücke aus dem zweiten Rennen mitnehmen konnte, dürfte ihm für die kommenden Aufgaben zusätzlichen Antrieb geben.
Sein langfristiges Ziel hat er dabei ebenfalls klar vor Augen: „Mein Ziel ist am Ende unter den Top 20 zu landen.“
Der Blick nach vorne: Im oberen Mittelfeld etablieren
Nach den wechselhaften Erfahrungen des zweiten Laufs richtet Phil-Lennard Grube seinen Fokus bereits auf die nächste Veranstaltung. Für den dritten Lauf möchte er in beiden Rennen im oberen Mittelfeld mitfahren und seine Leistungen weiter stabilisieren.
„In beiden Rennen im oberen Mittelfeld mitzufahren und hoffentlich wieder ein paar schöne Kämpfe zu haben wie in den letzten beiden Läufen mit Julian Ruth“, lautet seine Zielsetzung.
Besonders die Zweikämpfe mit Julian Ruth scheinen ihm positiv in Erinnerung geblieben zu sein. Sie stehen für das, was den Digitalen Newcomer Winter Cup ausmacht: enge Rennen, direkte Duelle und die Möglichkeit, sich im Wettbewerb mit anderen Fahrern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Für Grube geht es daher nicht nur darum, möglichst viele Positionen gutzumachen. Vielmehr möchte er sich über beide Rennen hinweg konstant präsentieren und sich im Feld weiter nach vorne arbeiten. Das obere Mittelfeld ist dabei das erklärte Etappenziel – die Top 20 bleiben das übergeordnete Vorhaben.
Entscheidend wird sein, die Fehler aus dem zweiten Lauf zu analysieren und insbesondere die Dreher aus dem ersten Rennen künftig zu vermeiden. Denn wer sich in einem engen Teilnehmerfeld behaupten möchte, muss nicht nur schnell sein, sondern auch über die gesamte Renndistanz möglichst fehlerfrei bleiben.
Lieblingsstrecke und mehr Trainingszeit als Trumpf
Für den dritten Lauf sieht sich Grube mit Blick auf die Vorbereitung in einer guten Ausgangslage. Die kommende Strecke liegt ihm nach eigener Einschätzung besser, zudem steht ihm mehr Zeit für das Training zur Verfügung. Beides möchte er gezielt nutzen, um sich fahrerisch weiterzuentwickeln.
„Für den dritten Lauf nehme ich mir viel vor, weil ich die Strecke einfach lieber mag und auch mehr Zeit habe zum Trainieren“, erklärt er.
Sein Plan ist ambitioniert: Grube möchte möglichst an jedem Training teilnehmen und die zusätzlichen Einheiten nutzen, um sich intensiv auf die Strecke einzustellen. Dabei setzt er nicht ausschließlich auf das eigene Training, sondern auch auf die Unterstützung seiner Teamkameraden.
Gerade dieser Teamgedanke könnte sich als wichtiger Faktor erweisen. Im gemeinsamen Training lassen sich unterschiedliche Fahrstile vergleichen, Bremspunkte optimieren und neue Linien ausprobieren. Gleichzeitig können erfahrenere oder schnellere Teamkollegen wertvolle Hinweise geben, die sich allein nur schwer erarbeiten lassen.
Grube weiß, wo er sich zusätzliche Impulse holen kann: „Ich versuche, an jedem Training teilzunehmen und viel mit meinen Teamkameraden zu üben, weil Lennart Wolf zum Beispiel ein, zwei Tricks mehr draufhat, die ich noch nicht kenne.“
Damit zeigt sich, dass Grube seine Vorbereitung nicht allein auf zusätzliche Trainingsstunden reduziert. Er möchte auch vom Wissen seiner Teamkollegen profitieren und neue Ansätze kennenlernen. Gerade im Simracing können solche Details entscheidend sein – sei es bei der Linienwahl, beim Anbremsen von Kurven oder beim Herausbeschleunigen auf längere Geraden.
Fazit: Die Voraussetzungen für den nächsten Schritt stimmen
Phil-Lennard Grube erlebt beim zweiten Lauf des Digitalen Newcomer Winter Cup ein Rennwochenende mit zwei unterschiedlichen Gesichtern. Während ihn zwei Dreher im ersten Rennen weit zurückwarfen, konnte er im zweiten Durchgang mit besseren Rennphasen und spannenden Zweikämpfen positive Erfahrungen sammeln.
Für den dritten Lauf stehen die Zeichen auf Angriff. Eine Strecke, die ihm besonders liegt, mehr verfügbare Trainingszeit und die Unterstützung seiner Teamkameraden sollen ihm dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen. Das Ziel ist klar: in beiden Rennen im oberen Mittelfeld mitfahren, weitere spannende Duelle erleben und langfristig den Sprung unter die Top 20 schaffen.
Ob ihm die zusätzliche Vorbereitung bereits beim nächsten Lauf den gewünschten Fortschritt bringt, wird sich auf der Strecke zeigen. Die Motivation stimmt jedenfalls – und mit einem klaren Plan sowie der Bereitschaft, von anderen zu lernen, bringt Grube gute Voraussetzungen für die nächste Herausforderung mit.
Der Auftrag für Lauf drei ist klar: Dreher vermeiden, Zweikämpfe genießen und Schritt für Schritt Richtung Top 20 fahren.
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